Projekt Korrektur der Fleischmann Reko 03

Veröffentlicht von Axel am

Zu sehen ist eine umgebaute Reko-03 von Fleischmann, bei der ich ursprünglich von einem recht stimmigen Modell ausgegangen bin. Bei genauerer Betrachtung offenbarten sich jedoch zahlreiche Fehler bei der Umsetzung des Vorbildes. Somit entschloss ich mich zur Korrektur. Dies betraf das ausbohren des Rahmens im Bereich des Vorlaufdrehgestells und unter dem Aschkasten, den Tausch des Führerhauses wegen des überzähligen Lüftungsaufsatzes, den Tausch der Vor-und Nachlaufradsätze gegen solche von Weinert, die Nachbildung eines Achsgehäuses am Nachlaufgestell zur Vermeidung eines freien Durchblickes und die Korrektur der Lage der Speisepumpe. Während des Umbaus stellte sich dann heraus, dass auch die Position der Witte-Windleitbleche am Fleischmannmodell nicht dem Vorbild entsprach. Sie sitzen am Modell zu weit hinten. Auch eine neue Pufferbohle wurde montiert um die Rangierstangen exakt platzieren zu können. Damit kamen auch neue Laternen und Federpuffer zum Anbau. Die Laternen sind beleuchtet. Die originale Rauchkammertür wurde getauscht gegen ein Teil von Weinert mit freistehenden Griffen und einem Schilderhalter für eine Epoche-III Lok. Nicht ganz leicht gestaltete sich die Suche nach einer Vorbildlok für das Modell. Letztlich fiel die Wahl auf die 03 081 vom Bw Ostbahnhof, weil diese Lok nicht mit Indusi ausgerüstet war. Erneuert wurden auch einige Leitungen, wie die Speisewasserleitung vom Mischbehälter zur Verbundpumpe und die Warmwasserleitung vom Vorwärmer zurück zur Pumpe. Die korrekte Positionierung der neuen Beschilderung von Kuswa verschafft dem Modell ein authentisches Aussehen ebenso wie die Neulackierung einiger Tritte unter dem Führerhaus. Im zweiten Teil der Umbauaktion erfolgt noch der Austausch des falschen Aschkastens, der Anbau der Treibstangenfangbügel sowie die Ausrüstung des Tenders mit freistehenden Laternen und Kohlenkastenaufsatzbrettern. Auch eine Kss-Bremsanlage kommt entsprechend dem Vorbild zum Anbau.

 

Bild 1 zeigt die Heizerseite der Lok mit den im Text beschriebenen Umbauten. Gut zu sehen sind die charakteristische Leitungsführung unter dem Witteblech sowie die geänderte Position der Speisepumpe und der Beschilderung. Auch der exakte Raddurchmesser von Vor-und Nachlaufradsätzen wirken sich positiv auf den Gesamteindruck der Lokomotive aus.

 

Bild 2 zeigt die Lokführerseite mit der richtigen Lüfteranordnung im Dach der Lokomotive. Wie im Text bereits erwähnt gibt es an der 081 keine Indusiausrüstung und somit auch keinen Magneten, keine große Lichtmaschine und auch keine zusätzliche Öffnung in der Seitenwand des Führerhauses.

 

Bild3 gibt das Ausgangsmodell von Fleischmann wider. Beim Vergleich erkennt man die gedrehte Bremsanlage im Vorlaufgestell, die fehlenden Rahmendurchbrüche und die zu weit hinten platzierten Witte-Windleitbleche. Ebenso augenfällig ist die an der falschen Stelle sitzende Beschilderung und der vordere Lüftungsaufsatz im Dach.


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