Die Baureihe 94 von Weinert – als Reichsbahnlok mit Wipplagerfahrwerk

Veröffentlicht von Axel am

Sie ist wohl der Traum vieler Modelleisenbahner mit gehobenen Ansprüchen – eine pr. T16.1 mit dem seidenweich laufenden, “geländegängigen” Fahrwerk von Hans-Günter Teichmann und dem Kessel der Firma Weinert. Die Lok besitzt eine Schnittstelle nach NEM 652 und einen ESU Decoder V3.0, eine modifizierte Konstantlicht-Beleuchtungsplatine von Weinert zum wechselseitigen Betrieb der Lokomotivbeleuchtung sowie funktionsfähige Rangierkupplungen von Roco. Das Modell erhielt dem Vorbild entsprechende Änderungen und entspricht so exakt der heutigen Museumslok 94 1292 der Eisenbahnfreunde mittlerer Rennsteig im Betriebszustand der späten sechziger Jahre. Die Beschilderung stammt von Ostmodell Hoppert.

94 1292 im Rohbau

Der freie Führerhausdurchblick trotz Decoder und Beleuchtungsplatine war eine echte Herausforderung. Der Kohlenkastenaufsatz wurde neu gebaut, die Führerhausgriffstangen entsprechend der Vorbildlok geändert und die Lenkerstange am Kreuzkopf der Dampfmaschine korrigiert.

 

Entsprechend dem Vorbild wurde die Verlegung der Elektroleitungen ausgeführt und die im Weinertbausatz nicht enthaltene Ansaugöffnung der Riggenbach- Gegendruckbremse im Bereich der Rauchkammer ergänzt. Geändert wurden auch die Waschluken am Kessel, da die 94 1292 bereits frühzeitig mit entsprechenden Normteilen versehen wurde.

 

Rauchkammer Details der 94 1292

 

 

Hier sind gut die freistehenden beleuchteten Loklaternen zu sehen sowie die mit neuen Griffen ausgerüstete Rauchkammertür.

 

 

Front der 94 1292

 

Noch einmal die Front.

 

 

 

 

Lokführerseite der 94 1292

 

 

Hier noch einmal die Lokführerseite im lackierten Zustand


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